Computer in der Backindustrie

(Quelle: baeko)

Der Bäcker, der um zwei Uhr in der Nacht den Teig knetet und die Brötchen am frühen Morgen in den Ofen schiebt, ist selten geworden. Der größte Teil unseres täglichen Brotes wird in großen Industriebäckereien hergestellt. Da ist es nur folgerichtig, dass die Computertechnik auch bei Backen des Brotes immer stärker auf dem Vormarsch ist.
Die Herstellung von Brot, Brötchen und anderer Backwaren hat sich vom Handwerk zum Industrieprozess gewandelt. Die Vernetzung und die Kommunikation im Intranet findet daher auch in den Großbäckereien immer stärkere Verbreitung. Das hat dazu geführt, dass die Hersteller von Öfen und Kälteanlagen bereits ab Werk spezielle Softwarelösungen für die Backindustrie bereithalten. Die meisten Programme in diesem Bereich laufen unter dem bekannten Betriebssystem Windows, aber auch Linux sowie Palm OS gewinnen immer stärker an Bedeutung.

Die eingesetzte Software dient dazu, die beim Backen ablaufenden Prozesse zu beobachten, zu protokollieren und zu steuern. Bei Bedarf sind natürlich auch Eingriffe in die Prozessabläufe möglich. Mit der vernetzten Software hat der moderne Bäcker immer alle wichtigen Parameter wie Temperatur, Betriebszeiten oder Backzeiten im Blick. Hierdurch kann er Leerstände einzelner Maschinen vermeiden und Verfahrensabläufe wirkungsvoll optimieren.

(Quelle: http://www.baeko.at/rtc-baeko/MaschinenNews/270/center/?ArticleID=100)

Korrosionsschützende Oberflächenveredelungen

(Quelle: holzapfel group)

Insbesondere nach der nassen und feuchtkalten Witterung treten zahlreiche Schäden an Metallen auf, die durch Rost bedingt sind. Die Oxidation von Metalloberflächen ist die Voraussetzung für viele Schäden und notwendige Reparaturen, welche durch sogenannte korrosionsschützende Beschichtungen vermeidbar sind. Als Resultate langjähriger Forschungen und Erprobungen sind Prozesse entwickelt worden, die es im Rahmen einer entsprechenden Technisierung ermöglichen, metallene Oberflächen durch eine spezielle Bearbeitung vor Rost und Korrosion zu bewahren. Aufgrund der Vielfalt der überaus aufwendigen und enorm wirksamen Verfahren werden diese in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Neben der mechanischen Bearbeitung durch das Polieren kommen die Verfahren auf Basis chemischer Reaktionen, chemischer Abscheidungen sowie als sogenannte elektrolytische Beschichtungstechnologien in Frage. Darüber hinaus werden in der Industrie ebenfalls Verfahren für den Oberflächenschutz gegen Korrosion umgesetzt, die aus einer mechanischen Veredelung im Zusammenhang mit dem Sandstrahlen oder den Organic Coating Solutions bestehen. Innerhalb dieser Rubrik werden die Kataphoresische Tauchlackierung und die mehr oder weniger bekannte Pulverbeschichtung durchgeführt.
Nicht alle Basismaterialien lassen sich mit ein und denselben Schutzvarianten ausrüsten. Die jeweiligen Prozesse der korrosionsschützenden Oberflächenveredelung werden in Abhängigkeit von den vorliegenden Grundstoffen und den entsprechenden Wirkmechanismen eingesetzt, um eine dauerhafte Lösung zu gewährleisten. Darüber hinaus sind einige Technologien enorm kostenintensiv und berücksichtigen nicht immer die umweltbezogenen Aspekte.

(Quellen: www.holzapfel-group.com/glossar/definition/korrosionsschuetzende-beschichtungen und www.dahmen-umformtechnik.com/de/oberflaechenveredelung.html)

 

Maschinenbau hofft auf stabilen Euro

(Quelle: Heidelberger Druckmaschinen AG)

 

Der Maschinenbau als signifikanter Teil der Realwirtschaft ist wieder sehr abhängig von den Finanzmärkten und könnte trotz momentaner Höhenflüge von den Märkten wieder abgebremst werden.

Der Präsident des Branchenverbandes VDMA, Thomas Lindner, sagte, auf dem diesjährigen Maschinenbaugipfel in Berlin „Lassen Sie mich klar sagen, ein stabiler und verlässlicher Euro ist für uns – als Exportindustrie – essenziell“.

Die Industriesparte hat sich signifikant nach der Wirtschaftskrise erholt. Der Präsident des VMDA zeigte auf, dass die Industrie mehr als 900.000 weitere Beschäftigte einstellen möchte und damit Ihre Produktion um 14 Prozent steigert dieses Jahr. Eine starke Nachfrage aus Asien und Deutschland trägt zu diesem Wachstum bei.

Von der Politik forderte der Präsident klare Handlungen und hoffe man würde die Verantwortung für Deutschland, Europa und den Euro übernehmen. Konkret sagte er: „Die Regierungskoalition muss sich ihrer Verantwortung für Deutschland und für ganz Europa stellen, auch wenn in einigen Parteien ein paar Politiker ihr eigenes Wahlsüppchen fröhlich vor sich hin kochen.“

(Quelle: VDMA)

Neues Audi Werk

“Dass wir in Nordamerika neue Kapazitäten brauchen, ist für mich ganz klar. Die Frage ist jetzt nur noch der Zeitpunkt”, sagte der Audi CEO Rupert Stadler.

Gemäß einem Bericht von “Automotive News Europe” (ANE) plant Audi in den USA ein Wachstum von ca. 10 bis 20 Prozent laut Stadler. Der neue A1 soll zu diesem Wachstum erst mal nicht beitragen, da eine spätere Einführung für das Auto in den USA geplant ist. Auch durchbrach das Unternehmen in diesem Jahr zum ersten Mal mit 101.629 Verkäufen die Grenze von 100.000 verkauften Autos. Stadler ist darauf hin sehr optimistisch und passte das mittelfristige Absatzziel für 2015 von 1,5 Mio Einheiten nach oben an. Es soll bereits ein Jahr vorher erreicht werden. Das Ziel für 2011 von 1,2 Mio Fahrzeugen sieht Stadter weiterhin auch als sehr gut erreichbar.

Langfristig hat Stadler für Audi ambitionierte Ziele gesetzt. Bis 2020 soll das Modelportfolio auf 50 Varianten wachsen bei einem Absatz von 2 Mio Fahrzeugen und 8% bis 10% Umsatzrendite.

Audi-Werk(Quelle: Audi)

(Quelle: Automotive News Europe)

Erweiterung des Dienstleistungsspektrums im Anlagenbau

Netzwerk (Bild: Stephanie Hofschläger)

Anlagenbau erweitert sich immer mehr um vor- und nachgestellte Dienstleistungen. Damit werden Aufträge schnell zur Allround-Aufgabe. Heute beauftragt der Kunde häufig ein Unternehmen  nicht mehr nur mit dem Bau einer Anlage. Auch die dauerhafte Wartung, Instandhaltung oder Problemlösungen zur Produktionssteigerung gehören zum erwarteten Leistungsportfolio. So wird der Anlagenbau zu einer Full-Service-Leistung. Ein Unternehmen wird, nach Übergabe der Maschine, dauerhaft in den Produktionsprozess eingebunden.

Für kleine und mittelständische Betriebe stellt dies zugleich eine Herausforderung und eine immense Chance dar. Das umfassende Dienstleistungsspektrum, das jetzt in den Mittelpunkt rutscht, gewährt dem Unternehmen neue Möglichkeiten. Neue Wachstumspotentiale entstehen, mehr Leistungen können in Rechnung gestellt werden. Durch die hauseigene, fachspezifische Expertise lässt sich eine hohe Kundenbindung erreichen.

Das heißt jedoch auch, dass Kapazitäten aufgestockt und Kompetenzen ausgebaut werden müssen, oder mit anderen Dienstleistern kooperiert werden muss. Durch moderne Kommunikationstechnologien kann Wissen schnell und ortsunabhängig vermittelt werden. Das setzt voraus, dass Dienstleistungen standardisiert werden. Arbeitsabläufe werden so vereinfacht und allgemein gültig. Insbesondere für den internationalen Einsatz ist dies unabdingbar.

 Zu den Dienstleistungen gehören beispielsweise auch Schulungen der Mitarbeiter, Gewährleistungen oder Finanzierungsmöglichkeiten wie Miete oder Leasing.