Hundegger Maschinenbau arbeite mit Kithara Software zusammen

(Quelle: Hundegger Maschinenbau)

Kithara Software, der Spezialist für Datenübertragung und Echtzeitsysteme, wurde von Hundegger Maschinebau für die Steuerungen ausgewählt. Sie sind jetzt mit den EtherCAT des Software-Spezialisten ausgestattet.

Die Steuerungstechnik wird von immer mehr Unternehmen auf die innovativen Echtzeit-Verfahren wie etwa EtherCAT umgestellt. Kithera Software hat sich auf derartige Lösungen spezialisiert und stellt den Unternehmen unverzichtbare Applikationen mit exakten Zeitstempeln zur Verfügung. Hierbei versteht sich das Unternehmen auf eine enge Zusammenarbeit mit den Kunden und liefert individuelle passgenaue Softwarelösungen für die Konstrukteure. Die Echtzeit Komponenten von Kithara Software überzeugen in der Praxis durch ihren hohen Grad an Präzision bei gleichzeitiger Berücksichtigung der speziellen Kundenbedürfnisse.

Hier dürfte auch der Grund für die Entscheidung der Hundegger Maschinenbau GmbH liegen, Kithera Software mit der Ausrüstung ihrer Steuerungen zu betrauen. Die Maschinen von Hundegger sind für nahezu alle Arten der Holzbearbeitung konzipiert. Bei den vielfältigen Prozessen, denen die Werkstücke im Laufe der Bearbeitung unterzogen werden, ist die präzise zeitliche Abfolge und die Echtzeit-Steuerung von großer Bedeutung.

(Quelle: http://www.presseschleuder.com/2009/09/kithara-software-unterstutzt/)

Neues Universalbohrgerät

(Quelle: Hausherr)

Der Markt für Bohrgeräte hat sich durch die in den letzten Jahren boomenden Geothermieanlagen sehr stark vergrößert. Nicht nur Spezialtiefbauunternehmen, sondern auch Erdbauunternehmen und Heizungsbauer treten in immer stärkerem Umfang auch als Bohrunternehmen für Geothermiebohrungen auf. Die Firma Hausherr hat jetzt ein neues Universalbohrgerät vorgestellt, das schnelles und einfaches Arbeiten unter den oft schwierigen und beengten Verhältnissen bei Erdwärmebohrungen ermöglicht.

Der Hersteller aus Unna am Ostrand des Ruhrgebietes hat bereits drei Bohrmaschinen aus der Baureihe „Drillstar“ ausgeliefert. Bei geringen Abmessungen sind mit dem Gerät hohe Bohrleistungen möglich. Außerdem können die neuen Maschinen von Hausherr auch eingesetzt werden, wenn nur wenig Platz zur Verfügung steht.

Neben Bohrungen für Erdwärmesonde lassen sich mit dem Gerät auch Brunnen bohren oder Erkundungsbohrungen, etwa für die Rohstoffsuche oder die Erhebung von Umweltdaten, niederbringen. Das Gerät ist auch dazu geeignet, Micropfähle für Tiefgründungen abzusetzen.

(Quelle: http://www.hausherr.de/news-archiv.html)

Computer in der Backindustrie

(Quelle: baeko)

Der Bäcker, der um zwei Uhr in der Nacht den Teig knetet und die Brötchen am frühen Morgen in den Ofen schiebt, ist selten geworden. Der größte Teil unseres täglichen Brotes wird in großen Industriebäckereien hergestellt. Da ist es nur folgerichtig, dass die Computertechnik auch bei Backen des Brotes immer stärker auf dem Vormarsch ist.
Die Herstellung von Brot, Brötchen und anderer Backwaren hat sich vom Handwerk zum Industrieprozess gewandelt. Die Vernetzung und die Kommunikation im Intranet findet daher auch in den Großbäckereien immer stärkere Verbreitung. Das hat dazu geführt, dass die Hersteller von Öfen und Kälteanlagen bereits ab Werk spezielle Softwarelösungen für die Backindustrie bereithalten. Die meisten Programme in diesem Bereich laufen unter dem bekannten Betriebssystem Windows, aber auch Linux sowie Palm OS gewinnen immer stärker an Bedeutung.

Die eingesetzte Software dient dazu, die beim Backen ablaufenden Prozesse zu beobachten, zu protokollieren und zu steuern. Bei Bedarf sind natürlich auch Eingriffe in die Prozessabläufe möglich. Mit der vernetzten Software hat der moderne Bäcker immer alle wichtigen Parameter wie Temperatur, Betriebszeiten oder Backzeiten im Blick. Hierdurch kann er Leerstände einzelner Maschinen vermeiden und Verfahrensabläufe wirkungsvoll optimieren.

(Quelle: http://www.baeko.at/rtc-baeko/MaschinenNews/270/center/?ArticleID=100)

Hackerangriffe auf deutsche Maschinenbauer

Produktpiraterie, Ideendiebstahl, Industriespionage und Sabotage können sich insbesondere für die Branchenführer verheerend auswirken. In der heutigen Zeit arbeiten die Wirtschaftskriminellen oft als Hacker und greifen die informationstechnologischen Strukturen der Unternehmen an. Stark betroffen von solchen Hackerangriffen sind die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer.

Stefen Zimmermann vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) beziffert den Verlust, den die Unternehmen durch solche Angriffe erleiden, auf rund 6,4 Milliarden Euro. Dieser Betrag entspricht vier Prozent des gesamten Umsatzes der Branche. Wegen ihres großen Innovationspotenzials bieten die deutschen Unternehmen ein lohnendes Ziel für die Angriffe aus dem Netz. Der Schutz des Wissens und des technischen Know-Hows erlangt daher eine immer stärkere Bedeutung.

Dies hat den VDMA dazu bewogen, jetzt einen Leitfaden zur Informationssicherheit zu erstellen. Der Leitfaden ist auf die Branche der Maschinen- und Anlagenbauer zugeschnitten und berücksichtigt in besonderer Weise auch die Risiken, die sich durch den heute verbreiteten Einsatz mobiler Kommunikations- und Informationstechniken ergeben. Damit die beschriebenen Methoden auch eingesetzt werden, hat der VDMA darauf geachtet, dass sie sehr anwenderfreundlich und leicht beherrschbar sind.

Eine vollständige Sicherheit wird es aber auch in der Zukunft nicht geben. Insbesondere die immer stärker steigende „Intelligenz“ der Maschinen bietet Hackern neue Angriffsflächen.

(Quelle: http://www.vdi-nachrichten.com/artikel/Hacker-Risiko-im-Maschinenbau-wird-oft-unterschaetzt/56539/2)

Maschinenbau hofft auf stabilen Euro

(Quelle: Heidelberger Druckmaschinen AG)

 

Der Maschinenbau als signifikanter Teil der Realwirtschaft ist wieder sehr abhängig von den Finanzmärkten und könnte trotz momentaner Höhenflüge von den Märkten wieder abgebremst werden.

Der Präsident des Branchenverbandes VDMA, Thomas Lindner, sagte, auf dem diesjährigen Maschinenbaugipfel in Berlin „Lassen Sie mich klar sagen, ein stabiler und verlässlicher Euro ist für uns – als Exportindustrie – essenziell“.

Die Industriesparte hat sich signifikant nach der Wirtschaftskrise erholt. Der Präsident des VMDA zeigte auf, dass die Industrie mehr als 900.000 weitere Beschäftigte einstellen möchte und damit Ihre Produktion um 14 Prozent steigert dieses Jahr. Eine starke Nachfrage aus Asien und Deutschland trägt zu diesem Wachstum bei.

Von der Politik forderte der Präsident klare Handlungen und hoffe man würde die Verantwortung für Deutschland, Europa und den Euro übernehmen. Konkret sagte er: „Die Regierungskoalition muss sich ihrer Verantwortung für Deutschland und für ganz Europa stellen, auch wenn in einigen Parteien ein paar Politiker ihr eigenes Wahlsüppchen fröhlich vor sich hin kochen.“

(Quelle: VDMA)

NAO H25

Der NAO H25 ist die offizielle standardPlattform für den Robocup. Der Roboter wiegt ca. 5 Kilogramm hat eine Batteriekapazität für ca. 90 Minuten Autonomie.

Der Roboter kann über WIFI oder eine Ethernet Verbindung gesteuert werden. Wird über Linux programmiert mittels der Programmiersprachen C++, Urbi script, Python, .Net. Das Herz und die Intelligenz der Roboter bildet ein x86 AMD GEODE 500MHz und 256MB SDRAM.

Das Video unten zeigt den Gründer von Aldebaran Robotics, wie er die verschiedenen Funktionen des Roboters erklärt.

Alebaran Robotis wurde 2005 von ihm mit dem Ziel humanoide Roboter zu entwickeln, zu produzieren und zu verkaufen gegründet. Zurzeit arbeiten ca. 140 Mitarbeiter mit an dem Projekt und unterstützen die Entwicklung und den Verkauf der ersten Produkte.

(Quelle: Aldebaran Robotics)

Robotertechnik in seiner Bestform

Der Robocup, die Fussballweltmeisterschaft für Roboter fand dieses Jahr in Istanbul in der Türkei statt. Dort trafen sich 2600 Teilnehmer in 400 Teams aus der ganzen Welt. Parallel zum Cup fand ein wissenschaftlicher Kongress zum Thema künstliche Intelligenz und Robotik statt. Die Weltmeisterschaft findet jedoch im Gegensatz zur menschlichen Meisterschaft nicht alle vier Jahre statt sondern jedes Jahr.

Ähnlich wie bei der Entwicklung des Schachroboters ist es das Ziel den amitierenden menschlichen Weltmeister langfristig bis 2050 zu schlagen. Der Robocup treibt dieses Ziel und das damit übergeordnete Ziel der Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz und Robotik aktiv voran.

Jedoch gibt es gravierende Unterschiede im Gegensatz zum Schach bei den Anforderungen an die Roboter. Im Schach könnte theoretisch jeder Zug vorauskalkuliert werden. Beim Fußball muß sich ein Roboter in einer dynamischen Welt orientieren. Die Herausforderung ist hier auf der Grundlage von unvollständigen Informationen ständig Entscheidungen zu treffen. Insbesondere erfordert Roboterfußball, dass die Roboter lernen, reagieren, den Ball erkennen, sich motorisch gut bewegen können, zusammen im Team koordinieren können, einen Weg planen und ständig die eigenen Position erkennen.

Im Video unten ist das finale zwischen USA und Japan zu sehen:

 

(Quellen: Robocup.org, Fira.net)

Neues Audi Werk

“Dass wir in Nordamerika neue Kapazitäten brauchen, ist für mich ganz klar. Die Frage ist jetzt nur noch der Zeitpunkt”, sagte der Audi CEO Rupert Stadler.

Gemäß einem Bericht von “Automotive News Europe” (ANE) plant Audi in den USA ein Wachstum von ca. 10 bis 20 Prozent laut Stadler. Der neue A1 soll zu diesem Wachstum erst mal nicht beitragen, da eine spätere Einführung für das Auto in den USA geplant ist. Auch durchbrach das Unternehmen in diesem Jahr zum ersten Mal mit 101.629 Verkäufen die Grenze von 100.000 verkauften Autos. Stadler ist darauf hin sehr optimistisch und passte das mittelfristige Absatzziel für 2015 von 1,5 Mio Einheiten nach oben an. Es soll bereits ein Jahr vorher erreicht werden. Das Ziel für 2011 von 1,2 Mio Fahrzeugen sieht Stadter weiterhin auch als sehr gut erreichbar.

Langfristig hat Stadler für Audi ambitionierte Ziele gesetzt. Bis 2020 soll das Modelportfolio auf 50 Varianten wachsen bei einem Absatz von 2 Mio Fahrzeugen und 8% bis 10% Umsatzrendite.

Audi-Werk(Quelle: Audi)

(Quelle: Automotive News Europe)

Auftragslage im Maschinenbau verschlechtert sich

Nachdem in den letzten Monaten ein Nachfrageboom die Auftragsbücher im Maschinenbau gefüllt haben, geht die Nachfrage nun allmählich zurück. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) teilte dies Anfang August mit. Zum ersten Mal seit Anfang 2010 wurden die Bestellungen weniger.

Aus einer Umfrage unter 500 Unternehmen ergab sich, dass erstmals ein Auftragsrückgang zu verzeichnen ist. In Deutschland sank das Geschäft um 14%, im Ausland stieg es um 10% seit dem Vorjahresmonat.

Gründe für den Nachfragerückgang

VDMA-Konjukturexperte Olaf Wortmann gab an, dass ein ungewöhnlich hohes Plus von 62% im Juni 2010 jetzt für ein verhältnismäßig geringes Wachstum sorge. Dennoch ist wohl vor allem die Schuldenkrise in mehreren europäischen Ländern Schuld an dem Rückgang der Zahlen. Bisher konnte Deutschland die Krise noch umschiffen. Allerdings könnte Deutschland als Exportland und Bürge für krisengebeutelte Staaten bald selbst Probleme bekommen.

(Quelle: Reuters)

 

Deutschland ist weltweit Nr.1 im Maschinenexport

(Foto: Andreas Hermsdorf)

Der deutsche Maschinen- und Anlagebau boomt und bildet mit 900.000 Beschäftigten den beschäftigungsstärksten Industriezweig. Mit der Erwirtschaftung von 173 Milliarden Euro im Jahr 2010 gibt es nur noch den Fahrzeugbau, der jährlich einen noch größeren Umsatz erzielt.

Maschinenexport weltweit

Doch die Erfolge dieser Branche lassen sich nicht nur im Inland beobachten. Unter den wichtigsten Exportländern liegt Deutschland mit einem Maschinen-Welthandelsanteil von 19,1 Prozent um 6,9 Prozent vor den zweitplatzierten USA mit 12,2 Prozent Marktanteil. Vor allem die Nachfrage von Produkten deutscher Hersteller entwickelte sich rasant in den asiatischen und südamerikanischen Ländern. In der Top Fünf der wichtigsten Lieferländer folgen anschließend noch Japan auf Platz drei mit  9,4 Prozent Anteil, dicht gefolgt von Italien und China mit jeweils 9,2 Prozent Absatz auf dem Weltmarkt.

Produktion in Deutschland

Ein Drittel der Gesamtproduktion des Maschinen- und Anlagebaus in Deutschland entfällt auf die Herstellung von Lager- und Kraftmaschinen, dessen Käufer wiederum andere Investitionsgüterhersteller wie etwa aus dem Fahrzeugbau und der Elektrotechnik sind. Etwa 50% der Produktionen kommen in vielen verschiedenen Industriezweigen zum Einsatz, zum Beispiel Roboter, Pumpen, Kräne oder Fördermittel. Bei der anderen Hälfte handelt es sich um produktspezifische Investitionsgüter für eine Reihe von Branchen, dazu zählen unter anderem Landmaschinen, Baumaschinen, Textilmaschinen sowie Druck- und Papiermaschinen.

Branchenentwicklung

Auch in Hinsicht auf die konjunkturelle Entwicklung kann die Branche positiv in die Zukunft blicken. Nachdem die größte wirtschaftliche Krise der Nachkriegszeit mit einem Umsatzplus von acht Prozent im Jahr 2010 gegenüber dem Vorjahr gut überwunden werden konnte, erwartet der Branchenverband VDMA für 2011 ein Plus von 14 Prozent.

(Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
„Schlaglichter der Wirtschaftspolitik“, Monatsbericht August 2011)