Computer in der Backindustrie

(Quelle: baeko)

Der Bäcker, der um zwei Uhr in der Nacht den Teig knetet und die Brötchen am frühen Morgen in den Ofen schiebt, ist selten geworden. Der größte Teil unseres täglichen Brotes wird in großen Industriebäckereien hergestellt. Da ist es nur folgerichtig, dass die Computertechnik auch bei Backen des Brotes immer stärker auf dem Vormarsch ist.
Die Herstellung von Brot, Brötchen und anderer Backwaren hat sich vom Handwerk zum Industrieprozess gewandelt. Die Vernetzung und die Kommunikation im Intranet findet daher auch in den Großbäckereien immer stärkere Verbreitung. Das hat dazu geführt, dass die Hersteller von Öfen und Kälteanlagen bereits ab Werk spezielle Softwarelösungen für die Backindustrie bereithalten. Die meisten Programme in diesem Bereich laufen unter dem bekannten Betriebssystem Windows, aber auch Linux sowie Palm OS gewinnen immer stärker an Bedeutung.

Die eingesetzte Software dient dazu, die beim Backen ablaufenden Prozesse zu beobachten, zu protokollieren und zu steuern. Bei Bedarf sind natürlich auch Eingriffe in die Prozessabläufe möglich. Mit der vernetzten Software hat der moderne Bäcker immer alle wichtigen Parameter wie Temperatur, Betriebszeiten oder Backzeiten im Blick. Hierdurch kann er Leerstände einzelner Maschinen vermeiden und Verfahrensabläufe wirkungsvoll optimieren.

(Quelle: http://www.baeko.at/rtc-baeko/MaschinenNews/270/center/?ArticleID=100)

Arbeitswissenschaft

Unter Arbeitswissenschaft versteht man die Forschung rund um die menschliche Arbeit. In diesem Zusammenhang können Arbeitsabläufe, Wirtschaftlichkeit, Ergonomie und Sicherheit eines Arbeitsplatzes oder Gesundheitsschutz untersucht werden. Grundsätzlich soll zum einen die Arbeit an den Menschen angepasst werden, zum anderen aber auch der arbeitende Mensch an seine Aufgabe. Häufig steht hier die Beziehung zwischen Mensch und Technik im Vordergrund. Hier geht es nicht nur darum Arbeitsprozesse effizienter und produktiver zu machen, sondern auch eine optimale Förderung und Forderung des Menschen.

Die Forschung verläuft dabei zunehmen interdisziplinär. Insbesondere Psychologen und Wirtschaftswissenschaftler befassen sich mit der Thematik. In der Psychologie wird vor allem die Gestaltung von Arbeitstätigkeiten analysiert und bewertet. Auch die Ergonomie eines Arbeitsplatzes und die Motivation der Mitarbeiter stellen Untersuchungsgegenstände der Forschung dar.

Der Mensch als Human Ressource hat großen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit. Diese kann errechnet werden aus dem Ertrag und dem Aufwand. Die Wirtschaftlichkeit ergibt sich zudem aus der Effektivität, die stark von den humanitären Faktoren einer Tätigkeit abhängig ist. Eine hohe Mengenleistung, hohe Qualität, Verfügbarkeit und Schadensfreiheit kann demnach nur erreicht werden, indem der Aufwand für die Humanität nicht verringert wird. Daher ist es wichtig, dass einige Ziele für den Mitarbeiter erfüllt werden. Dazu gehören beispielsweise eine, der Qualifikation angepasste, Forderung (keine Unter- oder Überforderung), eine angemessene Beanspruchung, Erhaltung der Gesundheit, Persönlichkeitsentfaltung und -entwicklung und schlussendlich die Zufriedenheit des Mitarbeiters.