Neues Audi Werk

“Dass wir in Nordamerika neue Kapazitäten brauchen, ist für mich ganz klar. Die Frage ist jetzt nur noch der Zeitpunkt”, sagte der Audi CEO Rupert Stadler.

Gemäß einem Bericht von “Automotive News Europe” (ANE) plant Audi in den USA ein Wachstum von ca. 10 bis 20 Prozent laut Stadler. Der neue A1 soll zu diesem Wachstum erst mal nicht beitragen, da eine spätere Einführung für das Auto in den USA geplant ist. Auch durchbrach das Unternehmen in diesem Jahr zum ersten Mal mit 101.629 Verkäufen die Grenze von 100.000 verkauften Autos. Stadler ist darauf hin sehr optimistisch und passte das mittelfristige Absatzziel für 2015 von 1,5 Mio Einheiten nach oben an. Es soll bereits ein Jahr vorher erreicht werden. Das Ziel für 2011 von 1,2 Mio Fahrzeugen sieht Stadter weiterhin auch als sehr gut erreichbar.

Langfristig hat Stadler für Audi ambitionierte Ziele gesetzt. Bis 2020 soll das Modelportfolio auf 50 Varianten wachsen bei einem Absatz von 2 Mio Fahrzeugen und 8% bis 10% Umsatzrendite.

Audi-Werk(Quelle: Audi)

(Quelle: Automotive News Europe)

Haas DS-30 Drehmaschine

DS-30 (Foto: Haas)

DS-30 (Foto: Haas)

Mit dem DS-30 führt Haas eine neue Drehmaschine dieses Jahr ein. Diese Modellreihe bietet eine gute Kombination der Y-Achse mit der Doppelspindel und der C-Achse. Daher ermöglicht das Haas-Drehzentrum mit gegebenen Werkzeugen die Erstellung diverser Komplettlösungen zur Verwendung in verschiedensten Unternehmen.

Haas Automation wurde 1983 in den USA von Gene Haas gegründet und spezialisiert sich auf die Produktion von CNC-Bearbeitungsmaschinen sowie modernsten horizontalen und vertikalen Dreh-Fräszentren. Durch einen ständigen Fokus auf Standardisierung und volumenorientierten Verkauf kann Haas hoch qualitative Maschinen zu guten preislichen Konditionen anbieten. Kunden kommen aus den verschiedensten Industrien, von Luftfahrt über Ölindustrie und Automobilhersteller bis zur medizinischen Branche. Bekannte Firmen sind Boeing, General Electrics, DaimlerChrysler, Honda of America und Johnson & Johnson.

(Quelle: www.haascnc.com)

Just in Time

Toyota Montageband (Foto: Toyota)

Toyota Montageband (Foto: Toyota)

Eines der modernsten Logistiklösungen ist “Just-in-time”. Hierbei werden Güter oder Bauteile erst wenn der eigentliche Bedarf entsteht, direkt ans Montageband einer Produktion geliefert. Das hat den Vorteil, dass kaum Teile eingelagert werden müssen. Ziel ist es, lediglich so viele Teile einzulagern, die notwendig sind, um die Produktion gerade noch aufrecht zu halten. Damit sinken die Kapitalbindung, die Kosten für das Lagergebäude und -personal. Auf der anderen Seite erfordert das System auch eine genaue Planung des Produktionsprozesses und einen ständigen Informationsaustausch mit dem Lieferanten. Das heißt, dass unter Umständen auch Betriebsgeheimnisse zugänglich gemacht werden müssen. Auch können Störungen bei Lieferanten oder bei der Anlieferung den Produktionsprozess verlangsamen. Die Qualitätskontrolle der Bauteile auf der Seite des Produzenten wird mit der kürzeren Durchlaufzeit auch schwieriger.

Nichtstdestotrotz ist das System sehr erfolgreich. Es hat seinen Ursprung als Teil des Toyota Produktionssystems und wird unter anderem auch in dessen Werk in Kentucky, USA angewendet. Dort wird es mit anderen Methoden kombiniert (z.B. Kanban, Andon und Poka Yoke). Auch Porsche nutzt das Just-in-Time System, zum Beispiel in seinem Werk in Leipzig für die Produktion des Cayenne und Panamera.

(Quelle: Toyota Motor Manufacturing Kentucky, Inc und Porsche Leipzig GmbH)

KUKA Roboter mit Einsatzgebiet Luftfahrttechnik

Robo Laserweld Kuka (Foto: Kuka)

Robo Laserweld Kuka (Foto: Kuka)

Schweißen, Prüfen, Polieren – Die Roboter Arme der Firma KUKA Systems können viel. Der Laie kennt die Roboter eventuell aus dem James Bond Film – “Stirb an einem anderen Tag” oder dem Film “The Da Vinci Code – Sakrileg”.

Die Firma KUKA Systems ist Teil der KUKA Group. Die KUKA Group ist mit Ihren 20 Tochterunternehmen in 15 Ländern und insgesamt 3500 Mitarbeitern vertreten. Die Roboterarme werden insbesondere in der Automobiltechnik, Luftfahrtechnik und Lebensmittelindustrie benutzt. Kunden sind unter anderem GM, Chrysler, Ford, Porsche, BMW, Audi, Mercedes-Benz, Volkswagen, Ferrari, Harley-Davidson oder Boeing, Siemens, IKEA, Swarovski, Wal-Mart, Nestle, Budweiser, BSN medical sowie Coca-Cola.

Luftfahrttechnik: KUKA Systems bietet in diesem Bereich automatisierte Bearbeitungszellen, einzelne Werkzeuge, Vorrichtungen sowie komplette Linien an. Als Beispiel für einen Roboter wird hier der KUKA Robo Laserweld aufgeführt. Er schweißt die Enteisungsbleche von Leichtflugzeugen an. Dazu werden die Bauteile auf Transportwagen geladen. Sobald die Bauteile an der Schweißstation eintreffen, werden sie in Ihrer Schweißposition fixiert  und vermessen. Anschließend wird geschweißt und die Arbeitsparameter werden auf einem RFID Chip gespeichert.

(Quelle: www.kuka-systems.com/de/)

Blockheizkraftwerk für den Umweltschutz

In Essen wird auf Klimaschutz gesetzt. Das Unternehmen Atlas Copco nimmt ein eigenes Blockheizkraftwerk in Betrieb. Das Aggregat, mit einer Leistung von 132 kw, wird die deutsche Zentrale mit Wärme, Strom und warmen Wasser versorgen. Die Abwärme wird zudem zum Großteil durch Kraft-Wärme-Kopplung in elektrische Energie umgewandelt.

So funktionieren Blockheizkraftwerke

Blockheizkraftwerke werden meist mit Verbrennungsmotoren aber auch Gasturbinen angetrieben. Durch die lokale Nutzung der Abwärme wird die Primärenergie zu 80 % bis 90 % genutzt, sodass bis zu 40 % Primärenergie eingespart wird. Durch den Motor wird Wärme gewonnen, die durch einen so genannten Wärmetauscher nutzbar gemacht wird. Alle gängigen Brennstoffe Diesel, Heizöl oder Gas, aber auch Biogas oder Biodiesel, können eingesetzt werden. Je nach Blockheizkraftwerk können auch Holzpellets verwendet werden.

Nutzen und kosten des Blockheizkraftwerks

 Insgesamt rund 78 t Kohlendioxid können im Jahr bei Atlas Copco mit dem neuen Kraftwerk eingespart werden. Die Anlage kostete, nach Angaben des Unternehmens, rund 120.000 Euro. Die Heizkosten werden jedoch verringert. Überschussmengen werden in das öffentliche Stromnetz eingespeist und vergütet.

Atlas Copco gehört zu den weltweit führenden Unternehmen in den Bereichen Kompressoren, Expander und Luftaufbereitungssysteme, Bau- und Bergbaugeräte, Kraftwerkzeuge und Montagesystem.

Blockheizkraftwerk Atlas Copco Holding

Blockheizkraftwerk Atlas Copco Holding (Foto: Atlas Copco)

Neues Leichtbaudrehfutter von Schunk

ROTA NCL Schnittbild

ROTA NCL Schnittbild (Foto: Schunk)

Das Familienunternehmen Schunk stellt auf der EMO das Leichtbaudrehfutter ROTA NCL vor. Als Drehfutter wird das Spannfutter von Drehmaschinen bezeichnet. Dieses dient dazu, ein Werkstück an der Drehmaschine zu fixieren.

Niedriges Gewicht

Im Gegensatz zu anderen, gleichgroßen Kraftspannfuttern wiegt ROTA NCL in der Stahlausführung rund 35 % weniger. Die Beschleunigung ist dadurch deutlich schneller. Der Energieverbrauch sinkt.

Geringe Wartung durch hermetische Abdichtung

Durch eine neuartige Doppelzylinderführung der Grundbacken können sich die Kräfte besser auf den Futterkörper verteilen. Die große Durchgangsbohrung sorgt für einen optimalen Einsatz in modernen Drehzentren. Das Leichtbaufutter ist hermetisch gegen Staub und Kühlschmiermittel abgedichtet und ist damit extrem wartungsarm.

Schon auf den ersten Blick wird klar, wo hier Gewicht gespart wurde. Das Drehfutter baut sehr flach und hat drei markante Flanken. So werden Gewichtseinsparung, und Zugänglichkeit miteinander verbunden.

Bauteile aus gehärtetem Stahl

Eine große Zahl an Bohrungen im Inneren unterstützt zudem die Reduktion des Futtergewichts. Alle Bauteile sind aus gehärtetem und sehr belastbarem Stahl. So bleiben Spannkraft, Steifigkeit und Präzision bestehen. Die besondere Doppelzylinderführung sorgt für eine gleichmäßige Kräfteverteilung auf den Futterkörper. ROTA NCL ist für die Innen- genauso wie für die Außenspannung geeignet. Damit die Spannkräfte konstant bleiben und der Wirkungsgrad nicht schwächer wird, ist eine Permanentschmierung integriert.

Geringe Bauhöhe

Durch die geringe Bauhöhe bleibt viel Platz im Maschinenraum. Die meisten Stan-dardbacken lassen sich schnell und präzise wechseln. Dafür sorgt die Schnittstelle der Grundbacken, die als Kreuzversatz ausgeführt sind.

Das Drehfutter ist in den Baugrößen 185, 225 und 260 mit Spannkräften zwischen 75 und 140 kN erhältlich.

Schunk auf der EMO

Auf der EMO präsentiert das Unternehmen zusätzlich zwei weitere Leichtbauversionen als Technologiestudien. Mit ihnen sollen zukünftig Gewichtseinsparungen von bis zu 70% möglich sein. Die Studienobjekte sind aus Aluminium bzw. Kohle-faserverbundwerkstoffen gefertigt.

Das Unternehmen wird auf der Messe vom 19. bis 24. September in Halle 3 / Stand H07 zu finden sein.

ROTA NCL

ROTA NCL (Foto: Schunk)

(Mehr Informationen unter www.schunk.com)

Linde expandiert nach China

The Linde Group Logo

The Linde Group Logo (Foto: Linde)

The Linde Group wird in Shandong (Ostchina) zwei Luftzerleguns-Anlagen zur On-Site-Versorgung des chinesischen Unternehmens Yantai Wanhua errichten. Ende 2013/ Anfang 2014 sollen die Anlagen in Betrieb genommen werden und dann die Produktionsanlagen des chinesischen Unternehmens mit Sauerstoff und Stickstoff versorgen. Linde will damit seine Position als führendes Gase- und Anlageunternehmen stärken.

Die Anlagen bieten jeweils eine Kapazität von 55000 Normkubikmetern Sauerstoff pro Stunde. Zudem wird eine 20 km lange Pipeline gebaut, die in den Technologiepark Yantai führt.

Das Investitionsvolumen beträgt rund 130 Millionen Euro.

(mehr Infos unter: www.the-linde-group.com)