
ROTA NCL Schnittbild (Foto: Schunk)
Das Familienunternehmen Schunk stellt auf der EMO das Leichtbaudrehfutter ROTA NCL vor. Als Drehfutter wird das Spannfutter von Drehmaschinen bezeichnet. Dieses dient dazu, ein Werkstück an der Drehmaschine zu fixieren.
Niedriges Gewicht
Im Gegensatz zu anderen, gleichgroßen Kraftspannfuttern wiegt ROTA NCL in der Stahlausführung rund 35 % weniger. Die Beschleunigung ist dadurch deutlich schneller. Der Energieverbrauch sinkt.
Geringe Wartung durch hermetische Abdichtung
Durch eine neuartige Doppelzylinderführung der Grundbacken können sich die Kräfte besser auf den Futterkörper verteilen. Die große Durchgangsbohrung sorgt für einen optimalen Einsatz in modernen Drehzentren. Das Leichtbaufutter ist hermetisch gegen Staub und Kühlschmiermittel abgedichtet und ist damit extrem wartungsarm.
Schon auf den ersten Blick wird klar, wo hier Gewicht gespart wurde. Das Drehfutter baut sehr flach und hat drei markante Flanken. So werden Gewichtseinsparung, und Zugänglichkeit miteinander verbunden.
Bauteile aus gehärtetem Stahl
Eine große Zahl an Bohrungen im Inneren unterstützt zudem die Reduktion des Futtergewichts. Alle Bauteile sind aus gehärtetem und sehr belastbarem Stahl. So bleiben Spannkraft, Steifigkeit und Präzision bestehen. Die besondere Doppelzylinderführung sorgt für eine gleichmäßige Kräfteverteilung auf den Futterkörper. ROTA NCL ist für die Innen- genauso wie für die Außenspannung geeignet. Damit die Spannkräfte konstant bleiben und der Wirkungsgrad nicht schwächer wird, ist eine Permanentschmierung integriert.
Geringe Bauhöhe
Durch die geringe Bauhöhe bleibt viel Platz im Maschinenraum. Die meisten Stan-dardbacken lassen sich schnell und präzise wechseln. Dafür sorgt die Schnittstelle der Grundbacken, die als Kreuzversatz ausgeführt sind.
Das Drehfutter ist in den Baugrößen 185, 225 und 260 mit Spannkräften zwischen 75 und 140 kN erhältlich.
Schunk auf der EMO
Auf der EMO präsentiert das Unternehmen zusätzlich zwei weitere Leichtbauversionen als Technologiestudien. Mit ihnen sollen zukünftig Gewichtseinsparungen von bis zu 70% möglich sein. Die Studienobjekte sind aus Aluminium bzw. Kohle-faserverbundwerkstoffen gefertigt.
Das Unternehmen wird auf der Messe vom 19. bis 24. September in Halle 3 / Stand H07 zu finden sein.

ROTA NCL (Foto: Schunk)
(Mehr Informationen unter www.schunk.com)