Neues Universalbohrgerät

(Quelle: Hausherr)

Der Markt für Bohrgeräte hat sich durch die in den letzten Jahren boomenden Geothermieanlagen sehr stark vergrößert. Nicht nur Spezialtiefbauunternehmen, sondern auch Erdbauunternehmen und Heizungsbauer treten in immer stärkerem Umfang auch als Bohrunternehmen für Geothermiebohrungen auf. Die Firma Hausherr hat jetzt ein neues Universalbohrgerät vorgestellt, das schnelles und einfaches Arbeiten unter den oft schwierigen und beengten Verhältnissen bei Erdwärmebohrungen ermöglicht.

Der Hersteller aus Unna am Ostrand des Ruhrgebietes hat bereits drei Bohrmaschinen aus der Baureihe „Drillstar“ ausgeliefert. Bei geringen Abmessungen sind mit dem Gerät hohe Bohrleistungen möglich. Außerdem können die neuen Maschinen von Hausherr auch eingesetzt werden, wenn nur wenig Platz zur Verfügung steht.

Neben Bohrungen für Erdwärmesonde lassen sich mit dem Gerät auch Brunnen bohren oder Erkundungsbohrungen, etwa für die Rohstoffsuche oder die Erhebung von Umweltdaten, niederbringen. Das Gerät ist auch dazu geeignet, Micropfähle für Tiefgründungen abzusetzen.

(Quelle: http://www.hausherr.de/news-archiv.html)

Computer in der Backindustrie

(Quelle: baeko)

Der Bäcker, der um zwei Uhr in der Nacht den Teig knetet und die Brötchen am frühen Morgen in den Ofen schiebt, ist selten geworden. Der größte Teil unseres täglichen Brotes wird in großen Industriebäckereien hergestellt. Da ist es nur folgerichtig, dass die Computertechnik auch bei Backen des Brotes immer stärker auf dem Vormarsch ist.
Die Herstellung von Brot, Brötchen und anderer Backwaren hat sich vom Handwerk zum Industrieprozess gewandelt. Die Vernetzung und die Kommunikation im Intranet findet daher auch in den Großbäckereien immer stärkere Verbreitung. Das hat dazu geführt, dass die Hersteller von Öfen und Kälteanlagen bereits ab Werk spezielle Softwarelösungen für die Backindustrie bereithalten. Die meisten Programme in diesem Bereich laufen unter dem bekannten Betriebssystem Windows, aber auch Linux sowie Palm OS gewinnen immer stärker an Bedeutung.

Die eingesetzte Software dient dazu, die beim Backen ablaufenden Prozesse zu beobachten, zu protokollieren und zu steuern. Bei Bedarf sind natürlich auch Eingriffe in die Prozessabläufe möglich. Mit der vernetzten Software hat der moderne Bäcker immer alle wichtigen Parameter wie Temperatur, Betriebszeiten oder Backzeiten im Blick. Hierdurch kann er Leerstände einzelner Maschinen vermeiden und Verfahrensabläufe wirkungsvoll optimieren.

(Quelle: http://www.baeko.at/rtc-baeko/MaschinenNews/270/center/?ArticleID=100)

Polytetra mit Website-Tool zur Konfiguration von Kunststoff-Wärmetauschern

Bereits seit 30 Jahren ist das niederrheinische Unternehmen Polytetra auf dem Gebiet der Fluor- und Hochleistungskunststoffe tätig. Das Hauptfeld der Firma liegt im Bereich diverser Kunststoffe und der Fertigung von Kunststoff-Wärmetauschern. Aber auch die Herstellung von Schrumpfschläuchen aus FEP, PTFE oder PFA mit unterschiedlichen Spezifikationen fällt in das Programm des Unternehmens.

Die erfolgreiche Firma aus Mönchengladbach hat in diesem Jahr zum Anlass des 30. Geburtstages ihren Auftritt im Internet neu gestaltet. Die Seite verfügt jetzt über ein modernes frisches Aussehen und ist mit ihrer klaren Struktur ausgesprochen anwenderfreundlich. Auch für Interaktivität ist auf der neuen Homepage von Polytetra gesorgt. Der Besucher der Seite kann jetzt ganz einfach seinen eigenen Kunststoff-Wärmetauscher nach seinen Wünschen und Vorgaben zusammenstellen. Nach wenigen Klicks und in kurzer Zeit liefert die Homepage ein Angebot, das auch eine fertige Prinzipskizze des Kunststoff-Wärmetauschers beinhaltet. Unter http://www.polytetra.de/produkte/waermetauscher/variantenkonfigurator-waermetauscher.html kann jeder dieses hilfreiche Tool ausprobieren.

Quelle: http://www.pressering.net/node/14501

Daimler AG und AKKA Technologie führen gemeinsam die MBtech Group

Aside

AKKA Technologies wird sich an dem Daimler-Tochterunternehmen MBtech Group, einem international führendem Ingenieurs- und Beratungsunternehmen, beteiligen. AKKA Technologies ist ein börsennotiertes Unternehmen im Bereich Entwicklungs- und Technologieberatung. Die fokussierten Branchen sind Automobil, Luftfahrt, Raumfahrt, Transport und Energie. Beide Unternehmen sollen sich, laut Daimler, ausgesprochen gut in ihrer Branchenstruktur, ihrem Kundenportfolio und ihrer regionalen Aufstellung ergänzen.  AKKA Technologies ist vor allem im europäischen Raum etabliert. MBtech hat eine gute Stellung in China und den USA.

(Quelle: Daimler)

Siemens hofft auf höheren Marktanteil in Schwellenländern

Siemens international (Foto: Siemens)

Siemens international (Foto: Siemens)

Vor allem in den Bereichen Energieerzeugung und –übertragung, Gesundheitsversorgung sowie der Verbesserung der Infrastruktur will die Siemens AG seine Bemühen in den nächsten fünf Jahren erhöhen. Dafür hat Siemens seine Unternehmenspräsenz bereits erhöht und baut damit auf die Antriebswirkung von Schwellenländern. Vor allem in Brasilien, Russland, Indien, China und dem Mittleren Osten will das Unternehmen seine Position weiter verbessern. Aber auch Chile, Indonesien, Mexiko, Kolumbien, Polen, Südafrika, Thailand, Türkei und Vietnam stehen im Fokus des Interesses. Siemens beruft sich auf seine Tradition – in manchen der Länder sei das Unternehmen bereits seit rund 100 Jahren aktiv.

Das Siemens auf dem richtigen Weg ist, zeigen die gestiegenen Bedürfnisse in den benannten Ländern. So will, laut Siemens, die chinesische Regierung massiv investieren in den Bereichen Erneuerbare Energien, Smart Grids, E-Mobility und der Verbesserung des Gesundheitssystems. Indien braucht neue Wege, Energie ins Netz zu speisen, um dem enorm ansteigenden Energiebedarf gerecht zu werden. Russland plant einen Ausbau des Schienenverkehrs.

Siemens produziert nicht nur in den Schwellenländern, sondern lässt dort auch entwickeln und vertreiben. Auch Kunden gibt es dort. Das Unternehmen konzentriert sich hier jedoch auf so genannte Produkte im Einstiegssegment, die einfach, wartungsfreundlich, günstig, zuverlässig und zeitnah am Markt sind. Ein Beispiel ist das Feueralarm-System, dass besonders leicht zu installieren ist und seit dem Markstart 2009 bereits über 500.000 Mal in China verkauft wurde.

(Quelle: Siemens)

KraussMaffei erhält Großauftrag von BMW

HD-RTM Maschine (Bild KraussMaffei)

HD-RTM Maschine (Bild KraussMaffei)

Das Münchner Unternehmen KraussMaffei hat von BMW den Auftrag erhalten, eine große Zahl an Maschinen und Anlagen der Spritzgieß- und Reaktionstechnik und der Automation zu liefern. Damit soll die Serienproduktion unterstützt werden und die Entwicklung eines Austauschs verschiedener Werkstoffe durch Kunststoff vorantreiben.
Auf den Maschinen sollen Bauteile aus Thermoplasten und Reaktivharzen und tragende Strukturen hergestellt und bearbeitet werden. Ein Vorteil der Anlagen: eine konstante und nachvollziehbare Prozessführung und eine hohe Fülldrücke zur bestmöglichen Faserbenetzung.

Doppelwendeplattenmaschinen MX 4000-17200/12000/750 WL zur Herstellung von Bauteilen mit Außenhaut und Unterstruktur (Bild KraussMaffei)

Doppelwendeplattenmaschinen MX 4000-17200/12000/750 WL zur Herstellung von Bauteilen mit Außenhaut und Unterstruktur (Bild KraussMaffei)

Die selbstreinigenden Mischköpfe sind von keinem Reinigungskreislauf abhängig, dadurch wird Zykluszeit eingespart. Für das BMW-Werk in Wackersdorf ist eine weitere Spritzgießmaschine zur Produktion von Formträgern für die Instrumententafeln der 1er und 3er Modelle. Zwei Industrieroboter, ebenfalls aus dem Haus KraussMaffei, übernehmen die Montage und Nachfolge.

In Leipzig werden zukünftig zwei 4.000t Doppelwendeplattenmaschinen Bauteile mit Außenhaut und Unterstruktur aus Thermoplasten herstellen. Die Außenhaut und die Unterstruktur werden jeweils getrennt gespritzt. Durch das Drehen werden die beiden Wendeplatten zusammengeführt und mit einer weiteren Kunststoffkomponente materialschlüssig verbunden. Damit entsteht mit jeder Werkzeugöffnung ein gebrauchsfertiges Bauteil.

Für einen energieeffizienten Wärmehaushalt  des Werkzeugs wird eine intelligente Werkzeugtemperierung mit Impulskühlung eingesetzt.

(Quelle: KraussMaffei)

Neue Getriebe-Technologie

Harmonic Drive Firmenlogo

Harmonic Drive Firmenlogo

Die Harmonic Drive AG hat eine neue Getriebe-Technologie auf den Markt gebracht: CobaltLine. Die Drehmomentkapazität konnte um 30%, die Lebensdauer sogar um 40% erhöht werden. Dazu wurde die Flexspline- und Circular Spline-Verzahnung und die Form des Wave Generators verbessert. Die neue Baureihe ist zunächst für 6 Baugrößen entwickelt. Sie umfasst einen Beschleunigungsdrehmomentbereich von 23 bis 841 Nm. Für die Baugröße 40 kann auch ein wiederholbares Spitzendrehmoment bis 1530 Nm eingesetzt werden. Die Technologie kann in Maschinen als Einbausatz integriert werden oder als fertige Getriebe-Einheit erworben werden. Sie stehen als 2UH-Versionen oder als hochgenaue CPU-Version zur Auswahl.

(Quelle: Harmonic Drive AG)

Abnox stellt Fasspumpen vor

Abnox Fasspumpen (Bild: Abnox)

Abnox Fasspumpen (Bild: Abnox)

Abnox gehört zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich Schmier-, Dosier- und Hochdrucktechnik. Insbesondere mit den Druckluft betriebenen Fasspumpen konnte Abnox auf der Motek 2011 punkten. Vor allem die geringen Betriebs- und Wartungskosten machen die Fasspumpen des Herstellers attraktiv. Abnox geht es, so sagt das Unternehmen, nicht um Spitzenwerte in Einzelbereichen, sondern um ein bestmögliches Gesamtresultat.

Die besondere Bauform sorgt dafür, dass kein Schmiermittel in den Pumpenkopf gelangt. Außerdem sorgt die Absicherung gegen Lufteinschlüsse für weniger Ausfälle. Sollte doch einmal eine Reparatur notwendig sein, dann garantiert der Hersteller eine kurzfristige Lieferbarkeit der Normteile. Auch bei der Konstruktion wurde darauf geachtet, dass alle Teile ohne spezielle Expertenkenntnisse auseinander bzw. zusammengebaut werden können.

Die Fassförderpumpen sind kompatibel mit allen marktüblichen DIN-Gebinden zwischen 14 und 180kg. Alle hochviskosen Schmierstoffe (auch Silikonfette- und öle) werden gefördert. Abnox versichert, dass die Pumpe allen Umweltschutzanforderungen gerecht wird. Auch in Sachen Arbeitsschutz werden durch einen niedrigen Lärmpegel und eine ergonomische Gestaltung alle Auflagen erfüllen.

(Quelle: Abnox)

Yaskawa investiert 12,5 M EUR in Deutschland

(Quelle: Yaskawa)

Das japanische Unternehmen Yaskawa investierte 12,5 Millionen Euro zum weiteren Aufbau des Europa Hauptsitzes in Allershausen (nähe München), Bayern.

Yaskawa

Der Hersteller von Industrierobotern und Antriebstechnologie hat einen weltweiten Umsatz von ca drei Milliarden Euro, welche von seinem Hauptsitz in Kitakyushu, Japan gesteuert werden. Das Unternehmen wurde 1915 gegründet.

Spatenstich

Die traditionelle japanische Eröffnungszeremonie fand am 6. September statt, um den Beginn der Bauarbeiten an dem neuen Gebäude einzuläuten.

Anwesend waren für die Zeremonie insbesondere Manfred Stern (Chief Operations Officer, Yaskawa Europe GmbH), Koichi Takamiya (Board of Director, Regional Head Europe, Yaskawa Electric Corporation, Japan), der bayerische Wirtschaftsminister Dr. Martin Zeil und der japanische Generalkonsul Akira Mizutani.

Weitere Ehrengäste waren der Bürgermeister von Allershausen, Rubert Popp und die Stellvertreterin des Landrats von Freising Anita Meinelt.

Den Auftrag für die Konstruktion erhielt die japanische Konstruktionsfirma Takenaka.

Weitere Entwicklungen

Mit der zweistelligen Investitionssumme möchte Yaskawa die Grundlage für weitere Umsatzsteigerungen setzten. Manfred Stern sagt, dass es geplant ist die Anzahl der installierten Roboteranlagen in Europa auf über 6000 Stück bis 2015 zu verdoppeln.

Die neue Betriebsstätte in Allershausen soll das Unternehmen hierbei durch einen neuen Europa-Showroom und die Zentralisierung der Kundenbetreuung(Total Customer Support), Forschung & Entwicklung und kundenspezifische Systemanpassungen, Verwaltung, Logistik unterstützen.

Das neue Gebäude wird auch die 50 weiteren Mitarbeiter unterbringen, welche bis 2012 eingestellt werden sollen. Insgesamt wird das Gelände 14.000 Quadratmeter umfassen und direkt an der Autobahnausfahrt Allershausen lokalisiert sein.

(Quelle: Yaskawa)

NAO H25

Der NAO H25 ist die offizielle standardPlattform für den Robocup. Der Roboter wiegt ca. 5 Kilogramm hat eine Batteriekapazität für ca. 90 Minuten Autonomie.

Der Roboter kann über WIFI oder eine Ethernet Verbindung gesteuert werden. Wird über Linux programmiert mittels der Programmiersprachen C++, Urbi script, Python, .Net. Das Herz und die Intelligenz der Roboter bildet ein x86 AMD GEODE 500MHz und 256MB SDRAM.

Das Video unten zeigt den Gründer von Aldebaran Robotics, wie er die verschiedenen Funktionen des Roboters erklärt.

Alebaran Robotis wurde 2005 von ihm mit dem Ziel humanoide Roboter zu entwickeln, zu produzieren und zu verkaufen gegründet. Zurzeit arbeiten ca. 140 Mitarbeiter mit an dem Projekt und unterstützen die Entwicklung und den Verkauf der ersten Produkte.

(Quelle: Aldebaran Robotics)