Das Eloxieren von Metall ist eine Technologie, die dazu beiträgt, die Oberflächen empfindlicher Metalle so zu verändern, dass deren Gebrauchs- und Einsatzmerkmale ganz wesentlich optimiert werden können.
Die Grundlage des Eloxierens besteht im sogenannten Eloxal Verfahren, welches dazu führt, dass die Metalloberflächen mit einer Schicht aus einem Oxid überzogen werden. Das Eloxieren ist hauptsächlich im Zusammenhang mit Aluminium bekannt geworden. Dieser Prozess ist die anodische Oxidation. Diese erfolgt nach der entsprechenden Vorbereitung des Materials, um eine möglichst homogene Verteilung der Oxidschicht auf dem Metall zu erzielen.
Während des Eloxierens wird elektrischer Strom angelegt. Diese Verfahrensweise basiert auf der Elektrolyse. Die unterschiedlich geladenen Teilchen einer oxidhaltigen Säure und Aluminium wandern immer zu den entgegengesetzt geladenen Polen. Dies zeigt sich darin, dass beim Eloxieren die Kathode, die durch eine negative elektrische Ladung gekennzeichnet ist, Wasserstoff und Wasser aus der Säure abspaltet wird. An der Anode, die als Pluspol bekannt ist, erfolgt die eigentliche oxidative Reaktion. Für die Elektrolyse kommt gleichgerichteter Strom zum Einsatz. Als oxidatives Medium eignet sich unter anderem Schwefelsäure. Eine andere Variante des Eloxierens, der Ematal Prozess basiert auf Wechselstrom. Da beim Gleichstrom die positive Ladung an den Aluminiumwerkstoff angelegt wird, heißt diese Technologie Anodisieren.
(Quelle: www.eloxal-hoefler.de/eloxieren.htm)




