Der Robocup, die Fussballweltmeisterschaft für Roboter fand dieses Jahr in Istanbul in der Türkei statt. Dort trafen sich 2600 Teilnehmer in 400 Teams aus der ganzen Welt. Parallel zum Cup fand ein wissenschaftlicher Kongress zum Thema künstliche Intelligenz und Robotik statt. Die Weltmeisterschaft findet jedoch im Gegensatz zur menschlichen Meisterschaft nicht alle vier Jahre statt sondern jedes Jahr.
Ähnlich wie bei der Entwicklung des Schachroboters ist es das Ziel den amitierenden menschlichen Weltmeister langfristig bis 2050 zu schlagen. Der Robocup treibt dieses Ziel und das damit übergeordnete Ziel der Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz und Robotik aktiv voran.
Jedoch gibt es gravierende Unterschiede im Gegensatz zum Schach bei den Anforderungen an die Roboter. Im Schach könnte theoretisch jeder Zug vorauskalkuliert werden. Beim Fußball muß sich ein Roboter in einer dynamischen Welt orientieren. Die Herausforderung ist hier auf der Grundlage von unvollständigen Informationen ständig Entscheidungen zu treffen. Insbesondere erfordert Roboterfußball, dass die Roboter lernen, reagieren, den Ball erkennen, sich motorisch gut bewegen können, zusammen im Team koordinieren können, einen Weg planen und ständig die eigenen Position erkennen.
Im Video unten ist das finale zwischen USA und Japan zu sehen:
(Quellen: Robocup.org, Fira.net)
