Die Germany Trade & Invest hat sich in China, Russland, den USA und der Türkei umgesehen und die Aussichten für deutsche Maschinenbauer geprüft. Danach sind die Aussichten auf diesen großen Märkten als gut einzustufen.
Russland scheint sich nach zwei mageren Jahren wieder erholt zu haben. Sichtbares Zeichen sind die Umsätze für Baumaschinen. Deren deutsche Hersteller verzeichneten im ersten Quartal 2011 einen deutlichen Zuwachs. Die Verkäufe in Russland erreichten damit ein Umsatzvolumen von 109 Millionen Euro. Der Verband deutscher Werkzeugmaschinen (VDW) prognostiziert, dass dieser Trend anhält. Eine Bedingung hierfür wird aber in einer stärkeren lokalen Präsenz auf den russischen Märkten gesehen.
Der heiße Markt in China scheint sich für die deutschen Maschinenbauer leicht abzukühlen. Die Umsätze konnten das Vorjahresniveau nicht erreichen. Der Rückgang ist insbesondere der Automobilsparte zuzuschreiben. Für die Zukunft werden jedoch gute Wachstumsoptionen für die Bereiche der Elektronik und der Chemie gesehen.
In der Türkei werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen verbessert. Die türkische Regierung verspricht sich hiervon eine höhere Wertschöpfung, die letztlich auch Auswirkungen auf Firmen des deutschen Maschinenbaus, die sich in Kleinasien engagieren, haben dürfte.
Auch die USA erholen sich nach den Zeiten der Weltwirtschaftskrise langsam wieder. Insgesamt wird bei unstetiger Entwicklung ein Wachstum beim Absatz von Werkzeugmaschinen erwartet.
(Quelle: http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Meta/presse,did=201200.html)








