Erfolgreiche Brandbekämpfung in der Industrie

Brandbekämpfung unter Berücksichtigung der Brandklassen nach EN 2

Brände entstehen oft schneller, als man vermutet hätte. Voraussetzungen für die Entstehung und Fortdauer eines Brandes sind drei Faktoren:

- die Zündenergie – das ist Energie, die von einer Zündquelle abgegeben wird.
- Sauerstoff
- brennbares Material

Wenn einer dieser Faktoren nicht vorhanden ist, kann der Brand nicht fortdauern. Einen Brand zu bekämpfen heißt, dem Brand durch ein Löschmittel den Sauerstoff zu nehmen. Zur Brandbekämpfung ist ein Eimer Wasser leider nicht immer das richtige Mittel der Wahl. Wasser hat beispielsweise eine verheerende Wirkung bei Öl- und Fettbränden. Auch bei anderen brennenden Materialien ist oft guter Rat teuer.

Wer sich privat oder für die Werkstatt bzw. das Büro einen Feuerlöscher zulegen möchte, ist gut mit ein wenig Wissen über Brandklassen und die Wahl der Löschmittel bedient.

Brandklassen nach EN 2 (Europäische Norm)

In den Brandklassen werden die Brände nach ihrem brennenden Stoff eingeteilt.
Hier nach richtet sich die Wahl der jeweiligen Löschmittel.

Brandklasse A
Brände von festen Stoffen ( Papier, Kohle, Holz, Faserstoffe, Kunststoffe, Stroh, Heu…) – Bei der Verbrennung bildet sich normalerweise Glut

Löschmittel:
Löschdecke, wässrige Lösungen, Wasser, ABC-Pulver

Brandklasse B

Brände von flüssigen Stoffen oder Stoffen, die sich verflüssigen (Lacke, Ether, Harze, Alkohol, Benzin, Wachs, Teer, etliche Kunststoffe) Brandklasse F

Löschmittel:
Löschdecke, Kohlenstoffdioxid, Schaum, ABC- und BC-Pulver

Brandklasse C
Brände von gasförmigen Stoffen – z.B. Stadtgas, Erdgas, Butan, Propan, Acetylen, Methan, Wasserstoff

Löschmittel:
BC- und BC-Pulver, bedingt Kohlenstoffdioxid
(Speziallöscher mit Gasstrahldüse)

Brandklasse D
Metallbrände (Magnesium, Aluminium, Litium, Kalium,
Natrium, so wie deren Legierungen

Löschmittel:
jeweils trockener Sand oder Zement, trockenes Vieh- oder Streusalz, Graugussspäne, D-Pulver (Metallbrandpulver)

Brandklasse F
Brände von Speisefetten und -ölen (tierisch oder pflanzlich) (Frittierfette und -öle)

Löschmittel:
Spezielle Fettbrandlöschmittel zur Verseifung (Speziallöscher)
bedingt Pulver

Prinzipiell gehören Fette und Öle zur Brandklasse “B”, jedoch wurden sie aufgrund der besonderen Gefahr eigens in der Brandklasse”F” klassifiziert.

Brandklasse “E” wurde aus der Norm herausgenommen. Sie bezog sich auf Brände bei elektrischen Niederspannungsanlagen. Bei Einhaltung des geforderten Sicherheitsabstandes (Aufdruck auf dem Löscher), können alle modernen Feuerlöscher hier eingesetzt werden

Dazu gibt es die folgenden Brandklassen symbole

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle: Wikipedia, feuerloescher.org)

Wachstum im Maschinenbau gedämpft

(Quelle: produktion.de)

Im letzten Quartal des Jahres 2011 mussten die erfolgsverwöhnten deutschen Maschinenbauer einen Dämpfer hinnehmen. Nach Mitteilung des VDMA lag der Eingang an Aufträgen im November 2011 um 12 Prozent unter dem des Vorjahres.

Zwei Prozent Rückgang waren hierbei bei den Aufträgen aus Deutschland zu verzeichnen. Wesentlich stärker waren die Einbußen im Auslandsgeschäft, die um 17 Prozent wegbrachen. Der Verlust geht in erster Linie auf verminderte Aufträge aus China sowie aus den Schwellenländern zurück. Aus diesem Grunde geht der VDMA auch davon aus, dass die Auftragsflaute nicht im Zusammenhang mit der Krise des Euros steht. Eine wesentliche Ursache für den Rückgang sieht der VDMA in hohen Lagekapazitäten, die jetzt ausgenutzt werden und den Bedarf nach Neuanschaffungen schrumpfen lassen.

Noch nehmen die Maschinenbauunternehmen die Zahlen gelassen zur Kenntnis, denn der Rückgang erfolgt von einem sehr hohen Niveau aus. Daher blickt die Branche auch erwartungsvoll und optimistisch in das kommende Jahr 2012.

(Quelle: http://www.produktion.de/konjunktur/vdma-deutscher-maschinenbau-erhaelt-weniger-auftraege-aus-uebersee/)

Neues Universalbohrgerät

(Quelle: Hausherr)

Der Markt für Bohrgeräte hat sich durch die in den letzten Jahren boomenden Geothermieanlagen sehr stark vergrößert. Nicht nur Spezialtiefbauunternehmen, sondern auch Erdbauunternehmen und Heizungsbauer treten in immer stärkerem Umfang auch als Bohrunternehmen für Geothermiebohrungen auf. Die Firma Hausherr hat jetzt ein neues Universalbohrgerät vorgestellt, das schnelles und einfaches Arbeiten unter den oft schwierigen und beengten Verhältnissen bei Erdwärmebohrungen ermöglicht.

Der Hersteller aus Unna am Ostrand des Ruhrgebietes hat bereits drei Bohrmaschinen aus der Baureihe „Drillstar“ ausgeliefert. Bei geringen Abmessungen sind mit dem Gerät hohe Bohrleistungen möglich. Außerdem können die neuen Maschinen von Hausherr auch eingesetzt werden, wenn nur wenig Platz zur Verfügung steht.

Neben Bohrungen für Erdwärmesonde lassen sich mit dem Gerät auch Brunnen bohren oder Erkundungsbohrungen, etwa für die Rohstoffsuche oder die Erhebung von Umweltdaten, niederbringen. Das Gerät ist auch dazu geeignet, Micropfähle für Tiefgründungen abzusetzen.

(Quelle: http://www.hausherr.de/news-archiv.html)

Computer in der Backindustrie

(Quelle: baeko)

Der Bäcker, der um zwei Uhr in der Nacht den Teig knetet und die Brötchen am frühen Morgen in den Ofen schiebt, ist selten geworden. Der größte Teil unseres täglichen Brotes wird in großen Industriebäckereien hergestellt. Da ist es nur folgerichtig, dass die Computertechnik auch bei Backen des Brotes immer stärker auf dem Vormarsch ist.
Die Herstellung von Brot, Brötchen und anderer Backwaren hat sich vom Handwerk zum Industrieprozess gewandelt. Die Vernetzung und die Kommunikation im Intranet findet daher auch in den Großbäckereien immer stärkere Verbreitung. Das hat dazu geführt, dass die Hersteller von Öfen und Kälteanlagen bereits ab Werk spezielle Softwarelösungen für die Backindustrie bereithalten. Die meisten Programme in diesem Bereich laufen unter dem bekannten Betriebssystem Windows, aber auch Linux sowie Palm OS gewinnen immer stärker an Bedeutung.

Die eingesetzte Software dient dazu, die beim Backen ablaufenden Prozesse zu beobachten, zu protokollieren und zu steuern. Bei Bedarf sind natürlich auch Eingriffe in die Prozessabläufe möglich. Mit der vernetzten Software hat der moderne Bäcker immer alle wichtigen Parameter wie Temperatur, Betriebszeiten oder Backzeiten im Blick. Hierdurch kann er Leerstände einzelner Maschinen vermeiden und Verfahrensabläufe wirkungsvoll optimieren.

(Quelle: http://www.baeko.at/rtc-baeko/MaschinenNews/270/center/?ArticleID=100)

Weiter gute Chancen für deutsche Maschinenbauer

(Quelle: Wikipedia)

Die Germany Trade & Invest hat sich in China, Russland, den USA und der Türkei umgesehen und die Aussichten für deutsche Maschinenbauer geprüft. Danach sind die Aussichten auf diesen großen Märkten als gut einzustufen.

Russland scheint sich nach zwei mageren Jahren wieder erholt zu haben. Sichtbares Zeichen sind die Umsätze für Baumaschinen. Deren deutsche Hersteller verzeichneten im ersten Quartal 2011 einen deutlichen Zuwachs. Die Verkäufe in Russland erreichten damit ein Umsatzvolumen von 109 Millionen Euro. Der Verband deutscher Werkzeugmaschinen (VDW) prognostiziert, dass dieser Trend anhält. Eine Bedingung hierfür wird aber in einer stärkeren lokalen Präsenz auf den russischen Märkten gesehen.

Der heiße Markt in China scheint sich für die deutschen Maschinenbauer leicht abzukühlen. Die Umsätze konnten das Vorjahresniveau nicht erreichen. Der Rückgang ist insbesondere der Automobilsparte zuzuschreiben. Für die Zukunft werden jedoch gute Wachstumsoptionen für die Bereiche der Elektronik und der Chemie gesehen.

In der Türkei werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen verbessert. Die türkische Regierung verspricht sich hiervon eine höhere Wertschöpfung, die letztlich auch Auswirkungen auf Firmen des deutschen Maschinenbaus, die sich in Kleinasien engagieren, haben dürfte.

Auch die USA erholen sich nach den Zeiten der Weltwirtschaftskrise langsam wieder. Insgesamt wird bei unstetiger Entwicklung ein Wachstum beim Absatz von Werkzeugmaschinen erwartet.

(Quelle: http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Meta/presse,did=201200.html)

Hackerangriffe auf deutsche Maschinenbauer

Produktpiraterie, Ideendiebstahl, Industriespionage und Sabotage können sich insbesondere für die Branchenführer verheerend auswirken. In der heutigen Zeit arbeiten die Wirtschaftskriminellen oft als Hacker und greifen die informationstechnologischen Strukturen der Unternehmen an. Stark betroffen von solchen Hackerangriffen sind die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer.

Stefen Zimmermann vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) beziffert den Verlust, den die Unternehmen durch solche Angriffe erleiden, auf rund 6,4 Milliarden Euro. Dieser Betrag entspricht vier Prozent des gesamten Umsatzes der Branche. Wegen ihres großen Innovationspotenzials bieten die deutschen Unternehmen ein lohnendes Ziel für die Angriffe aus dem Netz. Der Schutz des Wissens und des technischen Know-Hows erlangt daher eine immer stärkere Bedeutung.

Dies hat den VDMA dazu bewogen, jetzt einen Leitfaden zur Informationssicherheit zu erstellen. Der Leitfaden ist auf die Branche der Maschinen- und Anlagenbauer zugeschnitten und berücksichtigt in besonderer Weise auch die Risiken, die sich durch den heute verbreiteten Einsatz mobiler Kommunikations- und Informationstechniken ergeben. Damit die beschriebenen Methoden auch eingesetzt werden, hat der VDMA darauf geachtet, dass sie sehr anwenderfreundlich und leicht beherrschbar sind.

Eine vollständige Sicherheit wird es aber auch in der Zukunft nicht geben. Insbesondere die immer stärker steigende „Intelligenz“ der Maschinen bietet Hackern neue Angriffsflächen.

(Quelle: http://www.vdi-nachrichten.com/artikel/Hacker-Risiko-im-Maschinenbau-wird-oft-unterschaetzt/56539/2)

Polytetra mit Website-Tool zur Konfiguration von Kunststoff-Wärmetauschern

Bereits seit 30 Jahren ist das niederrheinische Unternehmen Polytetra auf dem Gebiet der Fluor- und Hochleistungskunststoffe tätig. Das Hauptfeld der Firma liegt im Bereich diverser Kunststoffe und der Fertigung von Kunststoff-Wärmetauschern. Aber auch die Herstellung von Schrumpfschläuchen aus FEP, PTFE oder PFA mit unterschiedlichen Spezifikationen fällt in das Programm des Unternehmens.

Die erfolgreiche Firma aus Mönchengladbach hat in diesem Jahr zum Anlass des 30. Geburtstages ihren Auftritt im Internet neu gestaltet. Die Seite verfügt jetzt über ein modernes frisches Aussehen und ist mit ihrer klaren Struktur ausgesprochen anwenderfreundlich. Auch für Interaktivität ist auf der neuen Homepage von Polytetra gesorgt. Der Besucher der Seite kann jetzt ganz einfach seinen eigenen Kunststoff-Wärmetauscher nach seinen Wünschen und Vorgaben zusammenstellen. Nach wenigen Klicks und in kurzer Zeit liefert die Homepage ein Angebot, das auch eine fertige Prinzipskizze des Kunststoff-Wärmetauschers beinhaltet. Unter http://www.polytetra.de/produkte/waermetauscher/variantenkonfigurator-waermetauscher.html kann jeder dieses hilfreiche Tool ausprobieren.

Quelle: http://www.pressering.net/node/14501