Wachstum im Maschinenbau gedämpft

(Quelle: produktion.de)

Im letzten Quartal des Jahres 2011 mussten die erfolgsverwöhnten deutschen Maschinenbauer einen Dämpfer hinnehmen. Nach Mitteilung des VDMA lag der Eingang an Aufträgen im November 2011 um 12 Prozent unter dem des Vorjahres.

Zwei Prozent Rückgang waren hierbei bei den Aufträgen aus Deutschland zu verzeichnen. Wesentlich stärker waren die Einbußen im Auslandsgeschäft, die um 17 Prozent wegbrachen. Der Verlust geht in erster Linie auf verminderte Aufträge aus China sowie aus den Schwellenländern zurück. Aus diesem Grunde geht der VDMA auch davon aus, dass die Auftragsflaute nicht im Zusammenhang mit der Krise des Euros steht. Eine wesentliche Ursache für den Rückgang sieht der VDMA in hohen Lagekapazitäten, die jetzt ausgenutzt werden und den Bedarf nach Neuanschaffungen schrumpfen lassen.

Noch nehmen die Maschinenbauunternehmen die Zahlen gelassen zur Kenntnis, denn der Rückgang erfolgt von einem sehr hohen Niveau aus. Daher blickt die Branche auch erwartungsvoll und optimistisch in das kommende Jahr 2012.

(Quelle: http://www.produktion.de/konjunktur/vdma-deutscher-maschinenbau-erhaelt-weniger-auftraege-aus-uebersee/)

Neues Universalbohrgerät

(Quelle: Hausherr)

Der Markt für Bohrgeräte hat sich durch die in den letzten Jahren boomenden Geothermieanlagen sehr stark vergrößert. Nicht nur Spezialtiefbauunternehmen, sondern auch Erdbauunternehmen und Heizungsbauer treten in immer stärkerem Umfang auch als Bohrunternehmen für Geothermiebohrungen auf. Die Firma Hausherr hat jetzt ein neues Universalbohrgerät vorgestellt, das schnelles und einfaches Arbeiten unter den oft schwierigen und beengten Verhältnissen bei Erdwärmebohrungen ermöglicht.

Der Hersteller aus Unna am Ostrand des Ruhrgebietes hat bereits drei Bohrmaschinen aus der Baureihe „Drillstar“ ausgeliefert. Bei geringen Abmessungen sind mit dem Gerät hohe Bohrleistungen möglich. Außerdem können die neuen Maschinen von Hausherr auch eingesetzt werden, wenn nur wenig Platz zur Verfügung steht.

Neben Bohrungen für Erdwärmesonde lassen sich mit dem Gerät auch Brunnen bohren oder Erkundungsbohrungen, etwa für die Rohstoffsuche oder die Erhebung von Umweltdaten, niederbringen. Das Gerät ist auch dazu geeignet, Micropfähle für Tiefgründungen abzusetzen.

(Quelle: http://www.hausherr.de/news-archiv.html)

Computer in der Backindustrie

(Quelle: baeko)

Der Bäcker, der um zwei Uhr in der Nacht den Teig knetet und die Brötchen am frühen Morgen in den Ofen schiebt, ist selten geworden. Der größte Teil unseres täglichen Brotes wird in großen Industriebäckereien hergestellt. Da ist es nur folgerichtig, dass die Computertechnik auch bei Backen des Brotes immer stärker auf dem Vormarsch ist.
Die Herstellung von Brot, Brötchen und anderer Backwaren hat sich vom Handwerk zum Industrieprozess gewandelt. Die Vernetzung und die Kommunikation im Intranet findet daher auch in den Großbäckereien immer stärkere Verbreitung. Das hat dazu geführt, dass die Hersteller von Öfen und Kälteanlagen bereits ab Werk spezielle Softwarelösungen für die Backindustrie bereithalten. Die meisten Programme in diesem Bereich laufen unter dem bekannten Betriebssystem Windows, aber auch Linux sowie Palm OS gewinnen immer stärker an Bedeutung.

Die eingesetzte Software dient dazu, die beim Backen ablaufenden Prozesse zu beobachten, zu protokollieren und zu steuern. Bei Bedarf sind natürlich auch Eingriffe in die Prozessabläufe möglich. Mit der vernetzten Software hat der moderne Bäcker immer alle wichtigen Parameter wie Temperatur, Betriebszeiten oder Backzeiten im Blick. Hierdurch kann er Leerstände einzelner Maschinen vermeiden und Verfahrensabläufe wirkungsvoll optimieren.

(Quelle: http://www.baeko.at/rtc-baeko/MaschinenNews/270/center/?ArticleID=100)

Weiter gute Chancen für deutsche Maschinenbauer

(Quelle: Wikipedia)

Die Germany Trade & Invest hat sich in China, Russland, den USA und der Türkei umgesehen und die Aussichten für deutsche Maschinenbauer geprüft. Danach sind die Aussichten auf diesen großen Märkten als gut einzustufen.

Russland scheint sich nach zwei mageren Jahren wieder erholt zu haben. Sichtbares Zeichen sind die Umsätze für Baumaschinen. Deren deutsche Hersteller verzeichneten im ersten Quartal 2011 einen deutlichen Zuwachs. Die Verkäufe in Russland erreichten damit ein Umsatzvolumen von 109 Millionen Euro. Der Verband deutscher Werkzeugmaschinen (VDW) prognostiziert, dass dieser Trend anhält. Eine Bedingung hierfür wird aber in einer stärkeren lokalen Präsenz auf den russischen Märkten gesehen.

Der heiße Markt in China scheint sich für die deutschen Maschinenbauer leicht abzukühlen. Die Umsätze konnten das Vorjahresniveau nicht erreichen. Der Rückgang ist insbesondere der Automobilsparte zuzuschreiben. Für die Zukunft werden jedoch gute Wachstumsoptionen für die Bereiche der Elektronik und der Chemie gesehen.

In der Türkei werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen verbessert. Die türkische Regierung verspricht sich hiervon eine höhere Wertschöpfung, die letztlich auch Auswirkungen auf Firmen des deutschen Maschinenbaus, die sich in Kleinasien engagieren, haben dürfte.

Auch die USA erholen sich nach den Zeiten der Weltwirtschaftskrise langsam wieder. Insgesamt wird bei unstetiger Entwicklung ein Wachstum beim Absatz von Werkzeugmaschinen erwartet.

(Quelle: http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Meta/presse,did=201200.html)

Hackerangriffe auf deutsche Maschinenbauer

Produktpiraterie, Ideendiebstahl, Industriespionage und Sabotage können sich insbesondere für die Branchenführer verheerend auswirken. In der heutigen Zeit arbeiten die Wirtschaftskriminellen oft als Hacker und greifen die informationstechnologischen Strukturen der Unternehmen an. Stark betroffen von solchen Hackerangriffen sind die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer.

Stefen Zimmermann vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) beziffert den Verlust, den die Unternehmen durch solche Angriffe erleiden, auf rund 6,4 Milliarden Euro. Dieser Betrag entspricht vier Prozent des gesamten Umsatzes der Branche. Wegen ihres großen Innovationspotenzials bieten die deutschen Unternehmen ein lohnendes Ziel für die Angriffe aus dem Netz. Der Schutz des Wissens und des technischen Know-Hows erlangt daher eine immer stärkere Bedeutung.

Dies hat den VDMA dazu bewogen, jetzt einen Leitfaden zur Informationssicherheit zu erstellen. Der Leitfaden ist auf die Branche der Maschinen- und Anlagenbauer zugeschnitten und berücksichtigt in besonderer Weise auch die Risiken, die sich durch den heute verbreiteten Einsatz mobiler Kommunikations- und Informationstechniken ergeben. Damit die beschriebenen Methoden auch eingesetzt werden, hat der VDMA darauf geachtet, dass sie sehr anwenderfreundlich und leicht beherrschbar sind.

Eine vollständige Sicherheit wird es aber auch in der Zukunft nicht geben. Insbesondere die immer stärker steigende „Intelligenz“ der Maschinen bietet Hackern neue Angriffsflächen.

(Quelle: http://www.vdi-nachrichten.com/artikel/Hacker-Risiko-im-Maschinenbau-wird-oft-unterschaetzt/56539/2)

Polytetra mit Website-Tool zur Konfiguration von Kunststoff-Wärmetauschern

Bereits seit 30 Jahren ist das niederrheinische Unternehmen Polytetra auf dem Gebiet der Fluor- und Hochleistungskunststoffe tätig. Das Hauptfeld der Firma liegt im Bereich diverser Kunststoffe und der Fertigung von Kunststoff-Wärmetauschern. Aber auch die Herstellung von Schrumpfschläuchen aus FEP, PTFE oder PFA mit unterschiedlichen Spezifikationen fällt in das Programm des Unternehmens.

Die erfolgreiche Firma aus Mönchengladbach hat in diesem Jahr zum Anlass des 30. Geburtstages ihren Auftritt im Internet neu gestaltet. Die Seite verfügt jetzt über ein modernes frisches Aussehen und ist mit ihrer klaren Struktur ausgesprochen anwenderfreundlich. Auch für Interaktivität ist auf der neuen Homepage von Polytetra gesorgt. Der Besucher der Seite kann jetzt ganz einfach seinen eigenen Kunststoff-Wärmetauscher nach seinen Wünschen und Vorgaben zusammenstellen. Nach wenigen Klicks und in kurzer Zeit liefert die Homepage ein Angebot, das auch eine fertige Prinzipskizze des Kunststoff-Wärmetauschers beinhaltet. Unter http://www.polytetra.de/produkte/waermetauscher/variantenkonfigurator-waermetauscher.html kann jeder dieses hilfreiche Tool ausprobieren.

Quelle: http://www.pressering.net/node/14501

Cemo Werkzeugboxen

(Quelle: cemo)

Auch bei der körperlichen Arbeit im Freien, etwa auf Baustellen oder im Forst, erfolgt ein immer stärkerer Einsatz von Maschinen und Werkzeugen. Auf diesen Trend hat jetzt auf Lagertechniken spezialisierte Unternehmen Cemo reagiert und die CEMbox auf den Markt gebracht.

Der Einsatz von Werkzeugen führt auch auf Außenarbeitsplätzen zu einer gesteigerten Produktivität und wird daher immer weiter forciert. Im Gegensatz zu Arbeitsplätzen in der Werkhalle fehlt auf einer Baustelle aber in der Regel ein adäquater Platz, um Werkzeuge sicher zu verstauen und zu lagern. Für diesen Zweck wurde die CEMbox konzipiert.

Die robuste Box ist in vier Größen von 150 Litern bis zu 750 Litern Fassungsvermögen zu haben. Durch einsetzbares Zubehör kann sie nicht nur große einzelne Werkzeuge, sondern auch Kleinteile sicher und geordnet aufnehmen. Für Mobilität sorgt eine Variante der Box, die als Trolley ausgelegt und so bequem über größere Entfernungen transportiert werden kann. Die Boxen sind spritzwassergeschützt und verhindern mithilfe eines Exzenterschlüssel den Zugriff durch Unbefugte. Das Innere der Box lässt sich mit Trennelementen sehr einfach an die individuellen Bedürfnisse anpassen und für empfindliche Messgeräte oder zerbrechliches Zubehör bietet Cemo eine frei zuschneidbare Einlage aus Schaumstoff an.

Quelle: http://www.maschinenbau.de/nachrichten-pressemitteilung/4467/1/Werkzeugboxenfamilie-und-Zubeh%C3%B6rpalette-erweitert.aspx

„Transmission Expo“ mit 90 Firmen größte Getriebe-Ausstellung in Deutschland

Die „Transmission Expo“, die am 6. Und 7. Dezember in Berlin stattfand, nutzten 90 Unternehmen, um sich und ihre Produkte zu präsentieren sowie neue Kontakte zu knüpfen. Die Getriebe-Ausstellung ist die größte ihrer Art in Deutschland.

Die Messe belegte einmal mehr, dass die Zeichen der Zeit auch von den Maschinenbauern erkannt werden. So nahmen dann auch Getriebe und Antriebssystem für Elektro- und Hybridfahrzeuge einen breiten Raum auf der Ausstellung ein. Auf der Messe wurden unter anderem ein neues elektrisches Allradsystem von BorgWarner und ein innovatives Konzeptfahrzeug von Schaeffler Technologies gezeigt. Der Spezialanbieter GETRAG präsentierte auf der „Transmission Expo“ das Zweiganggetriebe 2eDCT600, das in besonderem Maße auf die Anforderungen eines Elektrofahrzeugs zugeschnitten ist.

Aber natürlich bleiben auch konventionelle Getriebe und Antriebstechniken in Berlin nicht außen vor. So war der Stand der Daimler AG mit einem neuartigen 7G-DCT-Kupplungsgetriebe und einer neu konzipierten 6-Gang.Schaltung gut besucht. Daneben machten gewichtssparende Konzepte und Leichtbau-Komponenten einen großen Teil der Ausstellung aus.

(Quelle: http://www.presseportal.de/pm/6625/2159957/ueber-90-unternehmen-praesentieren-sich-auf-deutschlands-groesster-getriebe-ausstellung)

Chromatierung von Oberflächen

(Quelle: sg galvanobedarf)

Das Chromatieren ist eine Beschichtungsart, die bereits seit vielen Jahren äußerst effizient durchgeführt wird. Beim Chromatieren werden anorganische Schutzbeschichtungen auf entsprechende Untergründe aufgetragen. Die zweckmäßigen Beschichtungsmaterialien sind nicht nur anorganischer Natur, sondern gleichsam Nichtmetalle. Währen des Chromatierungsvorgangs kommt es zum Herauslösen des Basiswerkstoffs aus einem Material durch einen aggressiven chemischen Prozess. Eingesetzt wird für die Umsetzung dieses Verfahrens überwiegend die Chromsäure. Chromsäure kann Werkstoffe von Aluminium oder Magnesium befreien. Es bilden sich leere Poren in dem jeweiligen Werkstoff, welche durch Einlagerung von Chrom wieder verschlossen werden. Im Endeffekt entsteht eine überaus glatte, wasserabweisende und korrosionsbeständige Materialoberfläche. Diese hochwertige Chromschicht ist enorm widerstandsfähig gegenüber mechanischen Einwirkungen. Dies kommt daher, weil die Chromschicht durch eine extreme Festigkeit auf dem Untergrund gekennzeichnet ist. Neben einem gewünschten Schutz gegen Korrosion sind chromatisierte Oberflächen überwiegend hoch glänzend und damit optisch ansprechend.
Eine wichtige gestalterische Möglichkeit, die sich in Hinsicht auf die chromatisierten Beschichtungen ergibt, ist deren farbliche Veränderbarkeit schon während des Chromatisierungsvorgangs. Außerdem lassen sich die Materialien, die mit einer Chrombeschichtung versehen sind, recht problemlos mit geeigneten Farben und Lacken verändern. Eine Chromatisierung kann sowohl auf Kunststoffen als auch auf Metallen durchgeführt werden.

(Quelle: www.anox-ag.ch/html/chromatieren.html
www.metalux.de/)

Kataphoresische Tauchlackierung

(Quelle: Eltex)

Die kataphoresische Tauchlackierung wird für ganz unterschiedliche Anwendungsbereiche genutzt. Grundsätzlich werden bei der Verarbeitung von Metallen wie Stahl und Aluminium spezielle Beschichtungslacke genutzt, die eine kataphoresische Tauchlackierung ermöglichen. Ein großer Vorteil dieser Beschichtungsart liegt darin, dass diese das Material sehr widerstandsfähig und weitgehend unempfindlich gegenüber chemischen Beanspruchungen wie Rost, UV Licht und Hitze macht. Aus diesem Grund eigenen sich alle Gegenstände, die eine Beschichtung durch eine kataphoresische Tauchlackierung erfahren haben für den Einsatz im Freien.
Dieses Verfahren wird für die werkstofftechnische Behandlung von Fahrzeugen, korrosionsgeschützten Bausegmenten und verschiedenen Gebrauchsgegenständen des täglichen Lebens eingesetzt.
Die Effekte, die mit einer kataphoresischen Tauchlackierung erzeugt werden können, bestehen in der Erzielung einer kontinuierlichen Stärke und beinahe porenfreien Glättung der Beschichtungen sowie in einer extrem harten Struktur. Darüber hinaus eignet sich dieses moderne Beschichtungsverfahren ganz ausgezeichnet, um dekorative Oberflächen zu realisieren. Gerade für solche Gegenstände, die eine besonders schöne Optik beinhalten und in Außenbereichen der wechselnden Witterung und permanenter Feuchtigkeit ausgesetzt sind, ist diese Technologie eine bewährte Alternative gegenüber anderen Beschichtungsprozessen.
Die kataphoresische Tauchlackierung ist eine besonders fortschrittliche und flexible Technologie. Dieses Verfahren basiert auf einer sogenannten organischen Beschichtung, die eine Weiterentwicklung der Elektrotauchlackierung ist. Um die gewünschten Resultate erzielen zu können, müssen die zu beschichtenden Elemente einer spezifischen Vorbehandlung unterzogen werden. In diesem Zusammenhang kommt das Zinksulfat zum Einsatz. Die eigentliche Lackierung beruht auf dem Anlegen entgegengesetzter elektrischer Ladungen und einem dadurch erzeugten Stromfluss.

(Quelle: www.hoermann-gustavsburg.eu/technologien/beschichten.htm)